Mofa


Was man mit der Prüfbescheinigung für Mofas fahren darf

Einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor - auch ohne Tretkurbeln -, wenn ihre Bauart Gewähr dafür bietet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn nicht mehr als 25km/h beträgt (Mofas); besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter 7 Jahren dürfen jedoch angebracht sein.

Voraussetzungen

Mindestalter 15 Jahre, 16 Jahre bei Mitnahme eines Kindes unter 7 Jahren.

Rund um die Ausbildung

Theorie

Theoretischer Unterricht in Doppelstunden (Dauer: 90 Minuten)

Bei Lerngruppen:
6x spezieller Mofaunterricht
(getrennt vom theoretischen Unterricht für Fahrerlaubnisbewerber)

Bei Einzelbewerbern:
6x Teilnahme am Klassenspezifischen Stoff der Klassen A, A1, M

Praktischer Teil

Bei Einzelausbildungen mindestens eine Doppelstunde zu je 90 Minuten.
Bei Gruppenausbildung (höchstens 4 Teilnehmer) mindestens zwei Doppelstunden zu je 90 Minuten.

Befristung der Führerscheinkarte

keine

Hinweis

Bei Gruppenausbildung (höchstens 4 Teilnehmer) muss für jeweils zwei Teilnehmer ein Mofa zur Verfügung stehen. Eine behördliche Anmeldung entfällt. Nach erfolgreicher Ausbildung in der Fahrschule legt der Bewerber unter Vorlage einer Ausbildungsbescheinigung eine theoretische Prüfung ab. Ist die Prüfung bestanden, stellt die prüfende Stelle eine Prüfbescheinigung aus. Für diese Prüfbescheinigung ist ein Lichtbild notwendig.

Befristung der Führerscheinkarte

keine

Besitzstand

Vor dem 01.04.1965 geborene Mofa-Fahrer benötigen weder einen Führerschein noch eine Prüfbescheinigung. Wer nach dem 31.03.1965 geboren ist, benötigt zum Führen eines Mofas entweder eine Prüfbescheinigung oder einen gültigen in- oder ausländischen Führerschein (gleich welcher Klasse). Mofa-Prüfbescheinigungen, die nach den bis zum 31. Dezember 1998 vorgeschriebenen Mustern ausgefertigt sind, bleiben gültig.